Verfasst am: 26.12.09, 18:15 Titel: Urin-Stix seit Jahren Ery/Hb +++
Hallo,
bin zur Zeit wieder mal etwas verunsichert und vielleicht kann mir (w. 50 J.) jemand einen Rat geben.
Wie ich oben schon geschrieben habe, habe ich seit Jahren diese Urinbefunde (erstmals aufgetreten vor ca. 8-10 Jahren nach einmalig blutigem Urin) und hatte mich eigenltich schon damit abgefunden, da ich keine Beschwerden beim Wasserlassen habe.
Da meinem Gyn auffiel, dass jede abgegebene Urinprobe nicht i.O. war, wurde ich zum Urologen geschickt ...... ich hatte natürlich Panik vor der Untersuchung und Angst vor dem Ergbebnis, das war im Jan.07.
Der Urologe schrieb dann in seinen Befund Mikrohämaturie (nephrologische Abklärung erforderlich), i.v.P, Sono, Blasenspiegelung, Blutuntersuchung waren ok nur im Urin (Katheter) war der Befund wie immer.
Natürlich habe ich mir nicht sofort einen Termin vereinbart. Als aber dann im Mai 08 plötzlich mein Ceratinin leicht erhöht war und mein Blutdruck anstieg vereinbarte ich mir einen Termin.
Zuerst vermutet der Nepohrologe eine IgA-Nephritis oder eine dünne Basalmembran. Nach einer mikroskopischen Urinuntersuchung (bei der keine Ery's zu finden waren) vermutete er dann eine Ursache vor den NIeren. Es wurden viele Blut-und Urinuntersuchungen gemacht, aber es war eigentlich alles gut bis auf eine Erhöhung der BKS, Leukozyten, ANA 1:400, HLAB-27 positiv.
Zu mir sagte er es wäre einfach nur rätselhaft.
In seinen Bericht schrieb er Hämoglobinurie unklarer Genese.
Zur gleichen Zeit etwa hatte ich immer wieder mit Divertikultis zu tun, was dann im Okt.08 mit einer Sigmaresektion endete. Nach der OP hatte ich lange Zeit Probleme mit starken Durchfällen und im Mai 09 hatte ich dann noch eine inf. Colitis durch Pseudomonas aeruginosa. Eine Aklärung duch ÖGD und Coloskopie fand dann im Juli 09 statt mit dem Ergebnis: Refluxösophagitis, kl. axiale Hiatushernie, HP-Gastritis, Divertikulose im Restkolon.
In dieser ganzen Zeit war ich ständig müde und nicht leistungsfähig, was mich sehr einschränkte.
Da dann meine Darmprpobleme seit Aug.09 immer weniger wurden, aber sich mein Allgemeinbefinden nicht besserte, dachte ich dass die Ursache nur bei meiner Autoimmunthyreoiditis liegen könnte und war deshalb beim Endokrinologen.
Der meinte aber dann dass es an der SD (TSH supprimiert) nicht liegen könnte, und evtl. eine Vaskulitis vorliegen könnte (habe auch teilweise leichte Gelenkbeschwerden) und ich zur Abklärung zum Rheumatologen gehen sollte.
Den Termin beim Rheumatologen hatte ich jetzt vor Weihnachten. Der meinte dann dass es schwierig wäre eine Vaskulits zu diagnostizieren. Er stellte eine netzförmige Hautveränderung an den Oberschenkeln bei der körperlichen Untersuchung fest. Er machte einen Ultraschall vom Herz und nahm Blut ab. Ich soll mich dann Anfang Januar nochmal melden.
Kann das alles zusammenhängen?
Wie kann man eigentlich feststellen ob es wirklich Hämoglobin (habe keine Anämie, keinen verfärbten Urin) ist und wo es herkommt?
Ich denke immer noch, dass es mir deutlich schlechter ginge wenn es eine schwerwiegende Erkrankungen wäre.
Vielen Dank jetzt schon mal für's durchlesen und für alle Antworten.
LG Petra
der Nephrologe sagt, die Ursache für die Hämoglobinurie (nicht Hämaturie) müsste bereite "vor" den Nieren liegen. Es werden im Sediment mikroskopisch keine Erythrozyten und auch bei Verdacht auf IgA-Nephritis kein Nachweis von Ery im Bereich der Nierenkörperchen.
Da muss man wieder gut suchen, mit Hilfe von Internisten, Mikrobiologen, usw. Der Hausarzt sollte den Weg vorgeben und begleiten.
Es gibt toxische, allergische, infektbedingte Hämoglobulinurien, wie
Bartonellose (Katzenkratzkrankheit), Malaria (z. B. P. vivax, P. Malariae - P. tropica kommt weniger in Frage, denn sie verläuft dramatisch und wird die maligne Form genannt)
Medikamente, die am häufigsten Immunhämolysen bzw. einen positiven Coombstest auslösen können findet man hier, nach einer Seite runterscrollen: http://www.onkodin.de/zms/content/e8/e19936/e20145/index_ger.html
Ihre Befundkonstellation lässt schon an eine beginnende Vaskulitis oder Spondylarthritis mit Nierenbeteiligung denken, die in der Tat in der Frühphase oft nicht beweisbar sind. Natürlich sind wie erwähnt auch andere Ursachen möglich. _________________ Alles Gute
Ralf Tillenburg
Arzt für Allgemeinmedizin
www.praxis-tillenburg.de
Hallo Renate, danke für deine Antwort.
Bartonellose was ist das denn, habe noch nie etwas davon gehört, muß allerdings sagen, dass es in unserer Familie schon immer Katzen gegeben hat.
Bei einer Malaria wüsste ich nicht woher ich die hätte, ist also wirklich total unwahrscheinlich.
Eine regelmäßige Medikamenteneinnahme habe ich erst seit 2008.
Bisoprolol 2,5 mg, Atacand plus 8mg, L-Thyroxin 112 µg, Simvastatin 10mg, bei Bedarf Maxalt 10.
Vor ca. 2 Jahren musste ich längere Zeit Diclo einnehmen wegen den Folgen eines Skiunfalles, und 4 x innerhalb eines Jahres Amoxicillin comp. wegen der rez. Divertikultis.
Da ich aber die Urin-Befunde schon viel länger habe, sehe ich da keinen Zusammenhang.
Der Nephrologe vermutete zwar eine intravasale Hämolyse, die bestätigte sich aber bei den Laborwerten nicht.
Blutbild (außer Leukozytose u. Thrombozytose), Retikulozyten, LDH, Haptoglobin, Ferritin, ANCA, ENA, ds-DNS, C3+4, Cystatin C, freies Hb im Serum u. Urin, Myoglobin im Serum u. Urin, Albumin + Bence-Jones-Proteine im 24-Std.-Urin waren in der Norm. Creatinin u. GFR waren nur vorübergehend leicht pathologisch.
Was ich schon über Hämolyse gelesen habe, müsste es mir doch deutlich schlechter gehen?
________________________________________________________________________
Sehr geehrter Herr Dr. Tillenburg, auch ihnen danke für ihre Antwort.
Wie lange kann denn so eine Frühphase einer Vakulitis dauern (viele Jahre oder nur Monate)?
Die letzte Blutabnahme beim HA war vor gut 2 Wochen:
BKS: 40
Leukozyten 11000
Urin-Stix: Ery/Hb ++++, Sediment: Bakt.vereinzelt., Leuko 0, Epithelien vereinzelt, Ery 0
Vor einem Jahr waren ANA 1:400 und HLAB 27 positiv (meine Mutter hat auch ein positives HLAB-27 und schwere deg. Veränderungen an der WS mit Spialkanalstenose und BSV)
Meine Beschwerden sind: ständig müde, nicht leistungsfähig, teilweise kurzatmig, zeitweise Schmerzen in den Fingern (habe auch morgens ein Spannungsgefühl) und Sprunggelenk.
Fieber und Gewichtsverlust habe ich nicht.
Muß hinter den Urin-Befunden eine Erkrankung stecken?
Ich habe auch schon gelesen, dass die Ery's im Urin verschwinden, wenn die mikroskopische Untersuchung nicht innerhalb von 2 Stunden stattfindet.
Den Urin-Stix macht mein HA selbst, aber für die mikroskopische Untersuchung geht der Urin an ein Labor.
Haben sie noch eine Idee, wie man herausfinden könnte ob es sich wriklich um Haemoglobin handelt, oder ob die Ery's irgendwo kaputtgehen oder sich auflösen.
Vielen Dank für ihr offenes Ohr.
LG Petra
die Entzündungswerte (CRP fehlt) sind erhöht, hier BSG und Leuko.
Der ANA-Antikörpertiter lässt sich mit Hashimoto (Autoimmunerkr.) erklären.
Ein positives HLA-B 27 kann u.a. auf sog. reaktive Arthritiden durch vorausgegangene Infektionen hinweisen: „Schmerzen in den Fingern, usw“. Erreger für eine mögliche Auslösung einer reaktiven Arthritis gibt es einige.
Selten kann sich auch bei einer bakteriellen Infektion mit der meist harmlos verlaufenden KKK Katzenkratzkrankheit (Bartonellose), mit chron. Lymphadenitis, bei schwacher Immunabwehr eine reaktive Arthritis entwickeln. Die Patienten klagen über Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, bei den wenigsten Patienten besteht Fieber.
Zitat: Bartonellen sind fakultativ intrazelluläre Bakterien, die hämotroph den Menschen und viele Säugetiere besiedeln können. Ein Charakteristikum des Infektionsverhaltens von Bartonella spezies ist die bisher nur für diese Bakterien bekannte Fähigkeit zur Invasion in Erythrozyten. Zitatende
Aus: http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/volltexte/2003/914/index.html
Zum Ausschluss kann man eine serologische Blutuntersuchung auf Bartonellen-Ak-Screening per PCR durchführen lassen.
Es ist nicht ganz professionell, wenn der Hausarzt per Urinteststreifen Hb nachweist, aber das Sediment, bzw. den Urin zu dessen Beurteilung erst außer Haus geben muss. Für eine seriöse Urindiagnostik ist es wesentlich, dass sowohl Urin als auch das Sediment schnellstens untersucht werden. Einer der Gründe dafür ist beim längeren Warten, die Auflösung von vorhandenen Ery im hypotonen Urin. Durch ihre semipermeable Membran versuchen sie den osmotischen Druck auszugleichen, werden dicker und platzen. Andererseits hatte aber der Nephrologe garantiert die Möglichkeit, beim noch frischen Urin die ordnungsgemäße Diagnostik ohne Verzögerung durchführen zu lassen.
Wie lange kann denn so eine Frühphase einer Vakulitis dauern (viele Jahre oder nur Monate)?
Viele Jahre. Es ist ja nicht einmal sicher, dass sie überhaupt ausbricht, sie kann im Stadium der "Müdigkeit und Antriebslosigkeit" stecken bleiben oder von den Beschwerden so milde verlaufen, dass man sie übersieht.
petra* hat folgendes geschrieben::
BKS: 40...ANA 1:400 und HLAB 27 positiv
sind schon Hinweis für einen solchen Prozess, aber können auch bei Gesunden auftreten.
petra* hat folgendes geschrieben::
Muß hinter den Urin-Befunden eine Erkrankung stecken?
Nein, nicht zwingend.
petra* hat folgendes geschrieben::
Haben sie noch eine Idee, wie man herausfinden könnte ob es sich wriklich um Haemoglobin handelt, oder ob die Ery's irgendwo kaputtgehen oder sich auflösen.
Üblicherweise über Ustatus und Sediment. Da der Nephrologe von einer Hämoglobinurie und nicht von einer Erythrozyturie spricht, können Sie davon ausgehen, dass er das abgeklärt hat. Insgesamt scheint er mir recht sorgfältig vorgegangen zu sein.
Renate S hat folgendes geschrieben::
Ein positives HLA-B 27 kann u.a. auf sog. reaktive Arthritiden durch vorausgegangene Infektionen hinweisen
Vielleicht meinen Sie das richtige, ich möchte vorsichtshalber ergänzen: HLA-B27 (und andere) hat man, oder man hat ihn nicht, da genetisch vorgegeben. Hat man ihn, ist das Risiko, an einer Spondylarthropathie zu erkranken, erhöht. Dabei können Infekte der Auslöser sein, müssen aber nicht, es gibt auch noch andere.
Renate S hat folgendes geschrieben::
Es ist nicht ganz professionell, wenn der Hausarzt per Urinteststreifen Hb nachweist, aber das Sediment, bzw. den Urin zu dessen Beurteilung erst außer Haus geben muss.
Das irritiert mich ein wenig, da es übliche Praxis ist. Im Falle eines Verdachts wird der Urin zunächst per Teststreifen untersucht. Ergeben sich da Auffälligkeiten, sollte das Ergebnis im Labor durch eine genauere Untersuchung bestätigt werden. Was ist daran unprofessionell? Ich bin auch sicher, dass der Nephrologe seine Abklärung nicht mittels Teststreifen durchführt. _________________ Alles Gute
Ralf Tillenburg
Arzt für Allgemeinmedizin
www.praxis-tillenburg.de
die Entzündungswerte (CRP fehlt) sind erhöht, hier BSG und Leuko.
das CRP wurde schon auch mehrfach gamacht (schon alleine wegen der rez.Divertikultis) war aber nur ein einziges mal richtig erhöht (8,9 RW:<0,5), sonst eigentlich nur leicht über der Referenzgrenze oder sogar normal.
In einem der Links über KKK steht etwas von Lymphknotenschwellungen und Hautveränderungen an Biss- oder Kratzstellen, an solche kann ich mich aber nicht erinnern.
Zitat:
Ich bin auch sicher, dass der Nephrologe seine Abklärung nicht mittels Teststreifen durchführt.
Es war schon so, dass der Nephrologe eigentlich erst entdeckt hat, dass unter dem Mikroskop keine Ery's zu finden wären. Ich war damals in einer Dialyseeinrichtung (KfH), ob der Urin dort direkt untersucht wird, oder auch in ein Labor geht kann ich nicht sagen.
Zwei Tage nach der ersten Untersuchung (bei der er ja eine IgA-Nephritis oder dünne Basalmenbran vermutete und zu mir sagte, dass ich nicht mehr kommen müsste) rief er mich zuhause an und fragte damals ganz besorgt, wie es mir denn ginge und dass er sich das nochmal genauer anschauen müsste. Es wurden dann viele Laboruntersuchungen veranlasst und als ich dann zur Besprechung kam, meinte er nur ich wäre ein Rätsel für ihn.
Da es mir damals aber vom Allgemeinbefinden noch gut ging, kein Eiweiß im Urin nachweisbar war und die Nierenfunktion auch wieder im oberen Normbereich war, wollte er keine weiteren invasiven Untersuchungen machen.
Zitat:
sie kann im Stadium der "Müdigkeit und Antriebslosigkeit" stecken bleiben
Langsam glaube ich schon, dass es nicht mehr lange dauert bis ich auf die Psycho-Schiene geschoben werde.
LG von der rätselhaften Petra
dem spezifischen Gewicht würde ich keine Bedeutung beimessen. Das hängt von so vielen Faktoren ab, dass der Wert in der Regel unberücksichtigt bleibt.
Petra hat folgendes geschrieben::
Langsam glaube ich schon, dass es nicht mehr lange dauert bis ich auf die Psycho-Schiene geschoben werde.
Ich würde es anders sehen. Bei Ihnen besteht der Verdacht auf eine noch undifferenzierte Vaskulitis/Kollagenose, eventuell auch eine Spondylarthritis, die sich jedoch derzeit noch nicht fassen (sprich, mit einem Namen versehen) lässt. _________________ Alles Gute
Ralf Tillenburg
Arzt für Allgemeinmedizin
www.praxis-tillenburg.de
Sehr geehrter Herr Dr. Tillenburg,
danke für Ihre Antwort, ich werde jetzt mal das Gespräch mit dem Rheumatologen abwarten.
Werde dann berichten was er gesagt hat.
Ich kann einfach nicht an eine Hämoglobinurie glauben, da ich eigentlich immer fast farblosen Urin habe .Wenn es dann wirklich Ery's wären, die sich vielleicht aufgelöst haben oder geplatzt sind, müsste es ja dann doch an den Nieren liegen, was man ja schließlich im Auge behalten sollte. Ich möchte einfach gesagt bekommen, dass da nichts ist oder eine Erklärung für meine Befunde, die man dann ggf. behandeln kann.
Ich wünsche ihnen ein gesundes und glückliches neues Jahr.
LG petr
Entschludigung, dass ich mich so lange nicht mehr gemeldet habe.
Ich hatte Anfang Januar das telefonische Gespräch mit dem Rheumatologen, der dann eine rheumatisch Erkrankung /Vaskulitis ausgeschlossen hat. Allerdings hat er gesagt, dass ich mich nochmal vorstellen sollte falls eine Verschlechterung eintritt, insbesondere bei Hautveränderungen (im Befund stand: Livedo racemosa an den Oberschenkeln).
Es hat mich etwas irritiert, dass er einen Harnwegsinfekt vermutetet, obwohl ich ihm gesagt hatte, dass der Urin eigentlich seit 10 Jahren nicht i.O. ist und ich keine Beschwerden beim Wasserlassen habe.
Habe dann daraufhin nochmal beim HA eine Urinuntersuchung machen lassen, dabei kam heraus:
Urinstatus:
ph: 5
Leukozyten: negativ
Nitrit: negativ
Ketonkörper: negativ
Eiweiß: <30 mg/dl (RW: <30)
Urobilinogen: <1 mg/dl (RW: <1)
Bilirubin: negativ
Erythrozyten/Hämoglobin: 50 /µl (RW: negativ)
Glucose: <50 mg/dl (RW: <50)
Sediment:
Leukozyten: 0/Ges.feld (RW: <5)
Erythrozyten: 3/Ges.feld (RW: <2 ; Die geringe Stabilität zellulärer Bestandteile im Urin ist zu brücksichtigen!)
Epithelien: 1/Ges.feld (RW: <15)
Wegen meinem erhöhten Blutdruck nehme ich Bisoprolol 2,5mg und Atacand plus 8 mg und bin damit eigentlich ganz gut eingestellt. Leichte Wassereinlagerungen in den Beinen habe ich nur noch selten, manchmal habe ich etwas angelaufende Hände so dass ich meinen Ehering nur mit Hilfe von kaltem Wasser abziehen kann.
Was soll ich jetzt machen?
Den Urin alle paar Monate mal beim HA kontrollieren lassen oder sollte ich nochmal einen Termin beim Nephrologen vereinbaren?
Im Voraus schon DANKE fürs antworten.
LG Petra
Was soll ich jetzt machen?
Den Urin alle paar Monate mal beim HA kontrollieren lassen oder sollte ich nochmal einen Termin beim Nephrologen vereinbaren?
im Moment können Sie nichts weiter machen. Sie sind sehr sorgfältig beim Nephrologen untersucht worden, derzeit lässt sich eine Erkrankung nicht sicher erfassen. Das ist aus Ihrer Sicht zwar unbefriedigend, lässt sich aber leider ncht ändern. Auch ständige Kontrollen der Werte bringen da wenig, weswegen ich sie auch nicht für notwendig halte.
Im Moment bleibt offensichtlich nur Abwarten. Sollten sich Ihre Beschwerden verändern, oder neue hinzukommen, wäre damit natürlich auch der Grund für erneute Kontrollen bzw. Diagnostik gegeben.
Noch eine Frage: Wurde der Urin immer am Morgen untersucht? _________________ Alles Gute
Ralf Tillenburg
Arzt für Allgemeinmedizin
www.praxis-tillenburg.de
Sehr geehrter Herr Dr. Tillenburg,
danke für Ihre Antwort.
Zitat:
Noch eine Frage: Wurde der Urin immer am Morgen untersucht?
Meistens wurde der Urin am Vormittag (aber nicht erster Morgenurin) untersucht. Als ich beim Nephrologen (2008) war fand die Untersuchung am Nachmittag statt. Die Teststreifenuntersuchungen beim HA wurde in der Praxis gemacht, die mikroskopische Untersuchung im Fremdlabor.
Hat das irgendetwas zu bedeuten?
LG Petra
Zitat von Dr. Tillenburg:
Noch eine Frage: Wurde der Urin immer am Morgen untersucht?
Zitat:
Zitat von Petra:
Meistens wurde der Urin am Vormittag (aber nicht erster Morgenurin) untersucht. Als ich beim Nephrologen (2008) war fand die Untersuchung am Nachmittag statt. Die Teststreifenuntersuchungen beim HA wurde in der Praxis gemacht, die mikroskopische Untersuchung im Fremdlabor.
Hat das irgendetwas zu bedeuten?
ja, es gibt eine Erkrankung, bei der nur morgens Hämoglobin im Urin ist. Da bei Ihnen aber auch nachmittags (ich nehme an, aus frischem Urin) Hämoglobin nachweisbar war, erscheint dies unwahrscheinlich. _________________ Alles Gute
Ralf Tillenburg
Arzt für Allgemeinmedizin
www.praxis-tillenburg.de
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