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@Dr. Fischer, Abort und "Plazentarest"
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ninja1978
Interessierter



Anmeldungsdatum: 06.03.2010
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 06.03.10, 11:56    Titel: @Dr. Fischer, Abort und "Plazentarest" Antworten mit Zitat

Hallo Herr Dr. Fischer,
ich (fast 32) hatte im letzten halben Jahr zwei FG (August 2009, MA 9.ssw/Januar 2010 Windei, 7.ssw) mit Ausschabung. Bei einem Routine-Ultraschall wurde vor ca. 4 Wochen zunächst eine unregelmäßige GMS und nach hcg-test ein Plazentarest von meiner neuen FA (KIWU-Praxis) diagnostiziert. Der hcg lag bei 1042. Meine FA wollte sofort ausschaben. Nachdem der hcg aber kontinuierlich sank (zunächst 2 mal halbiert in der Woche) wurde erstmal davon abgesehen. Am Montag lag der Wert dann bei 15, gestern (Freitag) bei 12,5. Meine ursprüngliche FA, die mich seit 10 Jahren kennt, sagte mir, dass sie das nicht unbedingt als klassischen Plazentarest sieht, da der Wert so gut sank. Sie sagte aber auch nicht, was es denn sonst sein könnte im US. Nun ist er aber ja nicht mehr stark gesunken. Ich bin sehr verunsichert. Die FA in der KIWU-Praxis machte mir zudem sehr Angst, da sie sagte, eine 3. Ausschabung würde es wahrscheinlich machen, dass ich Verwachsungen bekäme (oder bereits vorhandene verschlimmert). Dann müsse erst mal eine Gebärmutterspiegelung gemacht werden und ggf. eine Therapie, bevor ich überhaupt wieder schwanger werden könne. Ich habe daher große Angst vor Asherman bzw. vor weiteren OPs. Deshalb hier meine Fragen:

1. Ist es tatsächlich wahrscheinlich, dass schon Verwachsungen bestehen (beide Ausschabungen als Saugcurettage mit anschließendem Eingehen mit stumpfer Curette), d.h. deutet alles auf Asherman hin? Ist es möglich, einfach eine Mens einzuleiten mit z.B. Primolut (Vorschlag meiner 1. FA)?Wie stehen meine Chancen auf eine spontane Mens, die ich bisher nicht wieder hatte? Kann es überhaupt ein Plazentarest sein bei diesem geringen hcg? Ich hatte bisher nur immer wieder Schmierblutungen.

2. Wie sehen Sie meine Chancen noch einmal eine intakte Schwangerschaft zu erleben? Ist es wahrscheinlich, dass diese beiden FG Zufälle waren, da es unterschiedliche Abläufe waren (1 Mal schon Herzaktion erkennbar und dann Windei ohne embryonale Anlagen)? Ich muss dazu sagen, dass meine Schwägerin (Ehefrau des Halbbruders meines Mannes) ebenfalls zwei FG hatte (sie war damals 3Cool und auch keine Kinder hat. Deutet das auf ein genetisches Problem hin?

Aufgrund dieser ganzen Themen, die ich auch nicht selbst einschätzen kann, geht es mir natürlich nicht gut. Ich hoffe, Sie können mir helfen, da man bei Besuchen der FA häufig keine ausreichenden Antworten bekommt.

Vielen Dank.

Gruß Nina
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Dr.med.Holger Fischer
DMF-Moderator



Anmeldungsdatum: 31.01.2007
Beiträge: 5137
Wohnort: 87452 Altusried

BeitragVerfasst am: 08.03.10, 10:33    Titel: Fehlgeburt Antworten mit Zitat

Guten Tag,
wenn man zweimal curettiert innerhalb 6 Monate und dies vorsichtig und fachmännisch macht, ist das Risiko für ein Asherman-Syndrom gering. Hierüber liegen von mir viele Beiträge vor.Man muß unterscheiden zwischen Verwachsungen und zu geringer Schleimhaut. Kleinere Verwachsungen sieht man nur bei der Hysteroskopie ( Spiegelung). Ob genügend Endometrium ( Schleimhaut ) vorhanden ist, merkt man an der Stärke der Periodenblutung und/ oder im Ultraschall.Es Wundert mich schon, daß man nicht zweifelsfrei sagen kann im US, ob es sich um Plazentareste handeltl. Da der ß-HCG -Wert aber sehr gut abgefallen ist, würde ich zunächst einfach abwarten. Die Periode mit Primolut einzuleiten geht zwar prinzipiell, aber nur, wenn auch genügend Schleimhaut aufgebaut wurde. Ist dies nicht der Fall, gibt man besser zur Einleitung-wenn man dies unbedingt ewill- eine Kombination aus Östrogen/ Gestagen-ähnlich der Pille. Ihre Chancen sinken leider mit zunehmnder Zahl der Fehlgeburten, aber ich kenne viele Frauen, die mehrere FG hatten und danach noch Kinder hatten ( Rekord: 9 Aborte, dann 2 Kinder). 50 % der FG sind genetisch bedingt, Sie meinen aber, ob es im Erbgut bei Ihnen/ Partner liegt. Das klärt man erst nach der 3. FG ab, so ist das eben leider. Aber ich halte dies für unwahrscheinlich, da bei den vielen Analysen, die ich gelesen habe ( Humangenetiker) , fast nie etwas herauskam.
_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.
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ninja1978
Interessierter



Anmeldungsdatum: 06.03.2010
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 08.03.10, 11:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Herr Dr. Fischer,

danke für Ihre Antwort. Heute hat meine FA eine Hysteroskopie samt Entfernung des Plazentarest für morgen angesetzt. Ich habe auch zugestimmt, da mich dieses ewige warten auch sehr mitnimmt. Halten Sie das nun auch für die richtige Vorgehensweise? Die FA sagte mir, dass dabei das Risiko für Verwachsungen oder ähnliches sehr gering sei, da sie gezielt nur den einen Teil entfernen würde.
Außerdem kann dann endlich wieder ein neuer Zyklus los gehen?!

Vielen Dank für Ihren Rat.

Gruß
Nina
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Dr.med.Holger Fischer
DMF-Moderator



Anmeldungsdatum: 31.01.2007
Beiträge: 5137
Wohnort: 87452 Altusried

BeitragVerfasst am: 08.03.10, 11:40    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Tag,
wenn eindeutig Verdacht auf Plazentareste besteht, ist die Vorgehensweise korrekt und-wenn man es hysteroskopisch macht- noch besser. Man darf sich nur nicht verleiten lassen, aus Sicherheitsgründen ( damit ja nicht noch einmal ein Rest verbleibt) eine volle Saugcurettage durchzuführen.
_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.
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ninja1978
Interessierter



Anmeldungsdatum: 06.03.2010
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 18.04.10, 15:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Herr Dr. Fischer,

inzwischen ist die Hysteroskopie samt Entfernung eines Plazentarest gut verlaufen. Ich habe nach Gabe von Cyclo Progynova auch bereits wieder meine Tage gehabt, so dass ich Asherman nun ausschließe!? Im neuen Zyklus wurde auf Hashimoto untersucht und der Verdacht hat sich mit folgenden Werten bestätigt. TSH:4,0, Antikörper: 290. Ich soll nun L-Thyroxin 25 nehmen. Halten Sie dies für die richtige Medikation?

In alten Befunden habe ich schon Werte aus August (kurz vor erster FG) von 2,1 und aus Oktober von 2,33 gefunden. Spricht dies nun für die Schilddrüsenunterunktion/Hashimoto als Ursache der FG? Ist mein Risiko einer erneuten FG bei guter Einstellung damit wieder gesunken?

Ich suche ehrlich gesagt immer noch nach Antworten und habe große Angst vor einer weiteren FG. Würden Sie mir zu weiteren Untersuchungen bzw. Medikation (z.B. Clomifen) raten?

Vielen Dank für Ihre Einschätzung.

Gruß
Nina
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Dr.med.Holger Fischer
DMF-Moderator



Anmeldungsdatum: 31.01.2007
Beiträge: 5137
Wohnort: 87452 Altusried

BeitragVerfasst am: 18.04.10, 15:31    Titel: Schilddrüse Antworten mit Zitat

Guten Tag,
die begonnene Therapie ist korrekt. Wenn man nach einbem zyklischen Präparat blutet, hat man kein Asherman-Syndrom. Am Anfang von Hashimoto besteht eine Euthyreose, also im Labor kein nachweisbarer pathologischer Befund. Erst mit Fortschreiten der Erkrankung wird SD-Gewebe zerstört und die Unterfunktion beginnt. Da TSH damals im Normbereich lag, vermute ich weniger dies als Ursache. Aber man muß auch immer fT3 und fT4 bestimmen. Ist die SD gut eingestellt und wäre dies die Ursache gewesen, müßten Sie eigentlich nichts befürchten, bei Hypothyreose ist auch gern das Prolaktin erhöht und Progesteron erniedrigt. Also auch dies immer wieder einmal kontrollieren lassen. Clomifen gibt man nur ein keinen oder sehr unregelmäßigen Eisprüngen.
_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.
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Schnuffili78
DMF-Mitglied



Anmeldungsdatum: 22.12.2009
Beiträge: 38

BeitragVerfasst am: 19.04.10, 16:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

wollte dir nur Mut machen, weil ich sehr gut nachvollziehen kann, wie du dich fühlst!

Ich hatte selbst schon 2 Fehlgeburten. Im Jahr 2006 in der 8. SSW und im Jahr 2007 in der 7. SSW. Wir waren daraufhin schon zur genetischen Untersuchung und es war alles bestens.

Im 2008 habe ich dann eine gesunde Tochter zur Welt gebracht!

Also, ich will dir Hoffnung machen, dass es bei dir auch klappt!

Meine Genetikerin sagte mir damals auch, dass irgendwann ein gesundes Kind rauskommt, Hauptsache ich kann überhaupt schwanger werden! Also, nur Mut! Auch wenn das schwer ist, ich weiß!

Ich wünsche dir alles alles Gute! Viele liebe Grüße
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ninja1978
Interessierter



Anmeldungsdatum: 06.03.2010
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 19.05.10, 09:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Schnuffili78,

vielen Dank für die aufmunternden Worte, ich habe diese gerade erst gelesen...
Solche Beispiel sind auch das beste Aufbaumittel. Inzwischen habe ich das erste Mal nach 1,5 Jahren mal einen normalen Zyklus (35 Tage) offensichtlich auch mit Eisprung ohne Nachhilfe und eben in kurzen Zyklus gehabt. Allein das gibt mir Hoffnung, dass vielleicht doch nochmal alles gut wird- wenn auch mit den SD-medikamenten.

Andererseits gibt es so viele Gründe, die zu den FG geführt haben, die vielleicht nicht erkannt werden?! Man fühlt sich da doch sehr allein und meint irgendwie, dass nur der eigenen Körper nicht funktioniert...Alle anderen sind ja gesund schwanger oder haben schon ein Kind.

Hat sich denn bei Dir irgendeine Ursache damals finden lassen oder hattest Du einfach nur das immer wieder benannte "Pech"?

Danke nochmal für Deine Aufmunterung.

LG Nina
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ninja1978
Interessierter



Anmeldungsdatum: 06.03.2010
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 28.05.10, 11:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Herr Dr. Fischer,

nunmehr haben sich meine SD-Werte wie folgt verbessert: TSH: 1,6, fT3: 3,4, fT4: 1,0. Da ich meine FA aktuell nicht erreichen kann, hier meine Frage. Sollte die Dosis (37,5 mg/pro Tag) so beibehalten werden und ist davon auszugehen, dass mit diesen Werten eine Schwangerschaft problemlos möglich ist?

Bei einer Prüfung auf APC-Resistenz hat das Labor mitgeteilt, dass meine Blutprobe nicht ausgewertet werden konnte. Die Erklärung war, dass nach der Zugabe der APC-Substanz das Blut "durchgelaufen" sei und damit kein Gerinnungswert festgestellt werden konnte. Die Laborantin sagte, das wäre ungewöhnlich, könne aber vorkommen. Wenn es allerdings auch bei der jetzt veranlassten zweiten Probe wieder so laufen würde, sollten weitere Tests erfolgen. Kann das auf eine andere Erkrankung hindeuten oder steht tatsächlich nur die Blutgerinnung in Frage (was ja behandelbar wäre)? Ich habe hier Angst, dass etwas nicht in Ordnung ist, was meinen Kinderwunsch weiter maßgeblich beeinträchtigt.

Das waren die beiden Tests, die meine FA veranlasst hat. Jetzt habe ich in Bezug auf Hashimoto noch gelesen, dass das auch mit erhöhten "Killerzellen" bzw. anderen Immunerkrankungen einhergeht. Muss ich hier weitere Untersuchungen machen lassen, bevor ich wieder schwanger werde?

Danke für Ihre Antwort.
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Dr.med.Holger Fischer
DMF-Moderator



Anmeldungsdatum: 31.01.2007
Beiträge: 5137
Wohnort: 87452 Altusried

BeitragVerfasst am: 28.05.10, 15:36    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Tag,
die SD-Dosis kann man so beibehalten-die Werte sind okay. Mit diesen Werten kann man durchaus schwanger werden, wenn die Ursache an der SD lag. Ob eine Störung im Bereich der Gerinnung vorliegt, kann erst gesagt werden, wenn die Probe wiederholt wurde. Gelegentlich hat man bei Hashimoto auch andere Störungen im Immunsystem, eine weitere Abklärung ist aber meist nicht nötig, da fast alle Pat. mit gut eingestellten SD-Werten trotz Hashimoto schwanger werden können.
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Grüße Dr. Fischer
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ninja1978
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Anmeldungsdatum: 06.03.2010
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 18.06.10, 18:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Herr Dr. Fischer,

eine neue Frage hat sich aufgetan. Heute war ich nach Clomifeneinnahme (wegen unregelmäßigem Eisprung) zum US. Es hat sich ein 19 mm Follikel gezeigt, der wohl morgen oder übermorgen springen wird. Allerdings ist die gmsh nur bei 3,2 mm gewesen. Der Arzt sagte mir, das wäre nicht allein entscheidend. Jetzt meine Fragen:

1. Kann die Gmsh sich bis zur möglichen Einnistung noch verstärken, oder ist dieser Zyklus damit verloren?

2. Ich habe immer eine schwache und kurze Regel, aber schon mehr als nur Schmierblutungen. Sollte man dies generell mit Medikamenten unetrstützen bzw. ist das ein Hinweis auf Auswirkungen der Ausschabungen? Bei der Hysteroskopie ist hier aber nichts festgestellt worden. Jetzt komme ich wieder zum Asherman zurück...

Vielen Dank für die immer hilfreichen Antworten.

Gruß
Nina
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Dr.med.Holger Fischer
DMF-Moderator



Anmeldungsdatum: 31.01.2007
Beiträge: 5137
Wohnort: 87452 Altusried

BeitragVerfasst am: 18.06.10, 19:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
die Höhe ist entscheidend und viel zu gering für eine Einnistung der Frucht. Siew wird auch nicht mehr wesentlich weiterwachsen, evtl. 1-2 mm und das ist dennoch zu wenig. Es sollten schon mindestens 8-10 mm sein. Sollte sich dies in jedem Zyklus so zeigen, müßte man in der ersten Hälfte ein Estradiolpräparat nehmen.
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ninja1978
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Anmeldungsdatum: 06.03.2010
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 19.06.10, 18:03    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für Ihre schnelle Antwort.

Da aber Schleimhaut vorhanden ist, dürfte es sich nicht um Asherman handeln? Das wurde ja auch bei der Spiegelung nicht festgestellt.
Ich habe hier etwas Sorge, da meine Periode schon eher schwach und kurz (3-4 Tage, 2 Tage mit normaler Blutung, Rest weniger).

Ich vermute selbst, dass die Schleimhaut in diesem Zyklus einfach nicht hinterher gekommen ist, denn ich habe normalerweise einen 35-Tage-Zyklus (oder länger) und dieses Mal ja scheinbar schon einen Eisprung am 13. ZT. Ist das möglich?

Gibt es bei einem Estradiolpräparat gute Ergebnisse, damit die Schleimhaut sich besser aufbaut?

Danke für Ihre Antwort.
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Dr.med.Holger Fischer
DMF-Moderator



Anmeldungsdatum: 31.01.2007
Beiträge: 5137
Wohnort: 87452 Altusried

BeitragVerfasst am: 19.06.10, 19:00    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Abend,
Asherman liegt garantiert nicht vor. ES am 13. ZT ist früh unter dem Umstand, daß Sie sonst lamnge Zyklen haben. Bedenken Sie aber, daß es ja ein stimulierter Zyklus war, da ist der ES- Tag ja abhängig vom Clomifen. Die Ergebnisse mit 1-2 mg Estradiol sind hervorragend. Dazu gibt es Beiträge von mir.
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Grüße Dr. Fischer
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ninja1978
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Anmeldungsdatum: 06.03.2010
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 24.06.10, 19:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Herr Dr. Fischer,

beim nächsten US hatte die Schleimhaut (ca. 2-3 Tage nach Eisprung) 6,5 mm. Der Gelbkörper war sichtbar. Die Blutwerte waren wohl sehr gut, allerdings hatte sich der TSH nun auf 2,7 bei normalen ft3 und ft4 erhöht. Das kommt laut der FA durch das Clomifen. Ich habe nun L-Thyroxin auf 50 mg/Tag erhöht. Ist dies ausreichend, um wieder eine kurzfristige Besserung bis zur erwarteten Regel zu erzielen? Ich habe Angst, wenn ich wider Erwarten schwanger werdern sollte, dass dieser Wert erneut zu einer FG beiträgt.

Daneben ist immer noch kein Wert für die APC-Resistenz festgestellt, es wurde nun noch einmal eine Blutprobe zum Labor geschickt. Da erhöht sich bei mir natürlich das Unbehagen, dass auch dies bei einer Schwangerschaft (Ende nächster Woche könnte ich testen) zu einer sehr frühen FG führt. Sollte ich nun ASS 100 einnehmen, wie ich es von vielen Frauen mit dieser Störung gelesen habe oder ist dies einer Schwangerschaft nicht zuträglich, sondern hilft nur beim schwanger werden? Bekomme ich das ohne Rezept? Die FA sah keine Medikamente für notwendig, selbst wenn ich schwanger würde?!

Und wenn ich dann doch schwanger werdern würde und immer noch kein Ergebnis vorliegt, macht es dann nicht Sinn, prophylaktisch mit Heparin zu beginnen, mindestens nach Ausbleiben der Regel?

Danke für die Antwort.

Nina
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